Getrocknete Berberitzen auf einem Holzlöffel mit frischem Berberitzenzweig

Berberitze: die kleine säuerliche Beere der persischen Küche

Berberitzen — auf Persisch „Zereschk“ — geben Reisgerichten ihren typisch frisch-säuerlichen Kick. Was sie sind und wie man sie verwendet.

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Getrocknete Berberitzen auf einem Holzlöffel mit frischem Berberitzenzweig

Wer schon einmal persischen Safranreis gegessen hat, kennt sie wahrscheinlich, ohne ihren Namen zu kennen: kleine, leuchtend rote Beeren mit einem frisch-säuerlichen Geschmack. Das sind Berberitzen — auf Persisch „Zereschk“ — und sie gehören zu den charakteristischsten Zutaten der persischen Küche.

Was Berberitzen sind

Berberitzen sind die Früchte des Berberitzenstrauchs (Berberis). Für die Küche werden sie getrocknet und sehen dann aus wie winzige, dunkelrote Rosinen — schmecken aber das genaue Gegenteil von süß: angenehm sauer, fast wie eine milde Cranberry.

Geschmack und Wirkung

Ihre Säure macht Berberitzen so wertvoll: Sie bringen Frische und Kontrast in reichhaltige Gerichte mit Reis, Safran und Fleisch. In der persischen Küche gelten sie traditionell auch als appetitanregend.

Berberitzen in der Küche

Klassisch werden getrocknete Berberitzen kurz in etwas Butter geschwenkt — oft mit einer Prise Zucker und einem Hauch Safran, der die Säure ausbalanciert. Wichtig ist, sie nur kurz zu erhitzen, sonst werden sie bitter. So gegart krönen sie das bekannte „Zereschk Polo“, persischen Berberitzenreis.

Ein Hinweis fürs Vorbereiten: Getrocknete Berberitzen kurz in Wasser einweichen und gründlich abspülen — so verschwindet eventueller Sand, und die Beeren werden wieder schön prall.

Bei Kaspio

Bei uns findest du Berberitzen unter anderem auf dem Safranreis unseres Safran-Glücks. Ihr säuerlicher Biss ist genau der kleine Kontrapunkt, der ein persisches Reisgericht erst rund macht.